Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

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  • Was tun, wenn eine Medikamentenbox für einen Einnahmezeitpunkt nicht reicht?

    Einfach zwei nehmen und mit dem gleichen Einnahmezeitpunkt kennzeichnen. Durch Erweiterungsmodule kann der mediTimer mit der für Sie passenden Anzahl an Boxen nach Bedarf erweitert werden.

  • Was tun, wenn z.B. Tropfen zweimal pro Tag genommen werden müssen, aber nur eine Flasche vorhanden ist? Oder wenn Medikamente im Kühlschrank gelagert werden müssen?

    Einfach eine Erinnerungskarte in der Medikamentenbox verwenden. Dazu wird eine kleine Karteikarte beschriftet mit dem Medikament, dem Lagerort und der Dosierungsanweisung. Eine solche Karte kommt dann zu jedem Einnahmezeitpunkt an Stelle der Tropfenflasche in die Medikamentenbox. Die Vorgehensweise ist genau die gleiche wie gewohnt: Karte nehmen (wie sonst auch z.B. einen Originalblister), das darauf Vermerkte einfach tun, nach Einnahme wieder in die Box zurückstellen, fertig. 

    So bleibt der Gesamt-Überblick mit dem mediTimer jederzeit erhalten und "begreifbar", auch wenn Medikamente dort nicht hineinpassen oder hinein dürfen. Das Ritual bleibt dabei völlig gleich und einheitlich: Nehmen, tun, wieder zurück stellen.

    Auf diese einfache Weise kann z.B. auch mit Medikamenten verfahren werden, die im Kühlschrank gelagert werden müssen, oder in der professionellen Pflege mit BTM.

  • Das mediTimer-System arbeitet bewußt mit Original-Verpackungen. Ältere Menschen haben aber oft Probleme mit Drehverschlüssen oder Herausdrücken von Tabletten, was tun?

    Für Drehverschlüsse z.B. gibt es Hilfsmittel, die das Aufdrehen durch Hebelverlängerung erheblich erleichtern. Zudem ist es eine gute Idee, wenn ein Drehverschluss bereits in der Apotheke ein erstes Mal aufgedreht wird, um die häufig anfangs vorhandene und besonders schwer zu überwindende Versiegelung zu durchbrechen. 
     
    Für Blister gibt es einfache Entblisterungshilfen, entweder zum hebelverstärkten Ausdrücken oder durch einfaches Aufpiksen der Alufolie (BlisterpackPen). Fragen Sie hierzu Ihre Apotheke.
     
    Mit solchen Hilfen können die meisten Menschen Ihre Selbständigkeit bewahren und von dem Höchstmaß an Sicherheit durch die originalen zugelassenen Verpackungen profitieren, die Pillendosen oder Zweitverblisterung prinzipiell nicht bieten können.

  • Was tun bei halben Tabletten?

    Tablettenteilen ist zeitaufwändig und zudem in den meisten Fällen unsicher (ungenaue Teilung, Zerbröseln der Tablette, Schmuckrille statt echter Teilungsrille etc. …). Es gibt daher zunehmend entsprechende Vorschriften z.B. für Pflege, auf Teilungen wenn möglich zu verzichten. 
    Die meisten therapeutisch sinnvollen Dosierungen gibt es als eine ganze Tablette, hierauf sollte wenn möglich aus Sicherheitsgründen und zur einfacheren wie zeitsparenden Handhabung umgestellt werden.
    Wenn eine Halbierung doch erforderlich ist: Einfach ein Medikamententöpfchen mit Deckel nutzen (gibt es z.B. in der Apotheke), welches zusammen mit dem Original-Blister in die entsprechende Box gestellt wird. Bei der nächsten Einnahme wird dann die eine Hälfte der Tablette eingenommen, die andere kommt für die nächste Einnahme in das Töpfchen. Einfache Regel: Ist eine Hälfte im Medikamententöpfchen, nimmt man diese. Ist das Töpfchen leer, einfach eine neue Tabelette aus dem Original-Blister entnehmen, die eine Hälfte einnehmen, die andere ins Töpfchen.

    Wenn z.B. in der professionellen Pflege vorgeschrieben ist, die jeweils andere Hälfte zu verwerfen (z.B. aus Haltbarkeitsgründen), dann einfach die ganze Tablette aus der Originalverpackung entnehmen, und nach Halbieren die eine Hälfte einnehmen/verabreichen und die andere verwerfen.

  • Nach meinem Medikationsplan resultieren so viele verschiedene Einnahmezeiten, dass ich die kaum im Alltag umsetzen kann. Was tun?

    Die Apotheke Ihres Vertrauens kann Ihnen hier weiterhelfen durch gekonnte Verringerung der Einnahmezeiten. Z.B. durch Zusammenlegung bestimmter nüchtern einzunehmender Medikamente oder durch fachlich gekonnte Umstellung in Absprache mit den Verordnern lassen sich die Einnahmezeiten so verringern, dass diese auch in den individuellen Alltag passen und machbar sind. Aber eben nicht durch Rückfall in das pharmazeutisch veraltete pauschale "morgens mittags abends", sondern so, dass die Medikamente auch wie gewünscht wirken und keinen Schaden durch falsche Einnahmezeiten anrichten.
    Für weitergehende Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.